Risikovorsorge zu teuer?

Posted by admin | 10.18.13

Krisen überall, die amerikanischen Kredite können nicht mehr bedient werden, da man sich nicht auf eine Erhöhung der Schuldengrenze einigt, Aktien werden zu spekulativen Papieren und machen wohl gerade wieder einen Höhenflug. Manch einer wartet wohl auf den Absturz.

Tja, und was ist nun mit der eigenen Vorsorge in solchen Zeiten? Predigen doch die Versicherungen immer noch das Gleiche, wie vor der Krise. Und fast könnte man meinen vor der Krise ist nach der Krise. Der Versicherungsvertreter bleibt 90 Minuten und die Unterschrift muss ins eckige Kästchen!

Risikoversicherung

Risiko beim Sport

Wäre es doch nur so einfach! Noch im Januar haben wir unsere hart erarbeiteten Groschen vorsorglich aus den Aktien auf Tagesgeldkonten geschoben, so sehen wir mittlerweile nur noch die mickrigen 1,0% auf unseren restlichen Kröten und fragen langsam völlig ratlos: „Was kostet eigentlich ein großes Sparschwein?“

Guter Rat ist bekanntlich teuer. Den meisten Familien in Deutschland scheint zumindest die Risikovorsorge zu kostspielig zu werden, so die neuste Studie des F.A.Z. Instituts. Die in Zusammenarbeit mit der Delta Lloyd Versicherung erstellte Auswertung ergab, dass gerade Eltern lieber an der eigenen Absicherung sparen und das Geld in die Ausbildung der Kinder investieren.

Hiergegen spricht grundsätzlich nichts und die Motivation ist selbstverständlich vollkommen nachvollziehbar. Trotzdem bleiben auch einige Fragen berechtigt:

Lohnt es sich wirklich an einer laufenden Risiko-Lebensversicherung zu sparen, wenn das Haus oder die Wohnung noch nicht abbezahlt ist?

Ist es tatsächlich sinnvoll die Berufsunfähigkeitsversicherung zu kündigen, wenn es nur einen Hauptverdiener gibt?

Sollte man die Rentenversicherungen nicht doch lieber behalten?

Das große Sparschwein kann man durchaus mit Versicherungen füttern. Hier muss man selbst tätig werden und die Initiative ergreifen. Sparen kann man ebenso gut an der Haftpflichtversicherung, der Hausratversicherung, Unfallversicherung, Reisekranken, Rechtsschutz, etc.

Es muss auch nicht gleich die Kündigung sein. Meist reicht schon der Wechsel zu einem anderen Anbieter, der eine jährliche Ersparnis von mehreren Euro bringt.

Man muss es einfach nur tun.

Share Button

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.