Wie wird der Beitrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung berechnet?

Posted by admin | 12.15.13

Die gesetzliche Krankenversicherung ist die Versicherung, in die fast alle deutschen Bürger einzahlen müssen. Zumindest alle Arbeitnehmer, deren Einkommen unter den jeweils gültigen Beitragsbemessungsgrenzen liegt, sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Der Nachteil sind oft geringere Leistungen als in der privaten Krankenversicherung. Der Vorteil liegt jedoch im Beitrag selbst.

Denn in der gesetzlichen Krankenversicherung wird nur ein prozentualer Anteil vom jeweiligen Einkommen als Beitrag fällig. Dieser richtet sich je nach der gewählten Krankenkasse, von denen mittlerweile mehr als 200 verschiedene auf dem Markt sind. Doch warum stellt dies einen Vorteil dar? Ganz einfach, denn egal wie krank oder alt man ist, man muss nicht mehr zahlen. Der Beitrag wird immer vom Einkommen abhängig gemacht, sodass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird.

Außerdem teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung jeweils hälftig. Die Beiträge selbst werden direkt vom Arbeitgeber einbehalten und an die jeweils zuständige Krankenkasse weitergeleitet. Der Arbeitnehmer hat mit der ganzen Zahlung also nichts zu tun.

Auch wenn der Arbeitgeber die Beiträge einmal nicht zahlt, muss man als Arbeitnehmer keine Angst haben, dass man seinen Versicherungsschutz verliert. Denn diese Gelder müssen an die Kasse abgeführt werden, egal wie. Und der Arbeitnehmer kann weiterhin problemlos zum Arzt gehen, weil ihm niemand einen Vorwurf wegen der nicht gezahlten Beträge machen kann.

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