Wieviel zahlt der Arbeitgeber bei der privaten Krankenversicherung?

Posted by admin | 12.15.13

Wer als Arbeitnehmer über ein ausreichend hohes Einkommen verfügt, um sich auch privat absichern zu können, der sollte dies auch unbedingt tun. Denn die private Krankenversicherung ist vom Beitrag oft deutlich günstiger, als die gesetzliche Krankenversicherung, sodass hier enorme Einsparungen entstehen können. Gerade in jungen Jahren lohnt sich der Wechsel oft, da hier noch geringere Beiträge bei der privaten Krankenversicherung anfallen.

Der Arbeitgeber zahlt, wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung auch, einen Anteil von 50 % der Kosten für die private Krankenversicherung. Allerdings ist der Arbeitgeberanteil auf eine maximale Grenze festgelegt, die bei den Höchstleistungen für die gesetzliche Krankenversicherung anfallen würden. Da der Beitrag in der privaten Krankenversicherung aber meist deutlich geringer ist, wird man auf jeden Fall die 50 % vom Arbeitgeber erhalten.

Für den Fall einer längerfristigen Krankheit kann man sich bei der privaten Krankenversicherung auch noch zusätzlich absichern. Hier kommt die Krankentagegeld-Versicherung ins Spiel. Die Zahlungen hieraus setzen nach sechswöchiger Krankheit ein, wenn die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber beendet wird. Mit ihr können der Verlust zwischen Krankengeld und Lohn ausgeglichen werden, sodass man weiterhin das gewohnte Geld erhält.

Die Krankenhaustagegeldversicherung dagegen zahlt für die Tage, die im Krankenhaus verbracht wurden, einen vorher vereinbarten Betrag. Da diese Kosten fast immer bis zu einer bestimmten Höhe vom Patienten getragen werden müssen, sollte man eine solche Versicherung abschließen, damit auch diese Kosten ersetzt werden.

Share Button

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.